Ave spes nostra

Liebe Mitmenschen,

im niederrheinischen Wallfahrtsort Kevelaer befindet sich seit 1642 (mitten im Dreißigjährigen Krieg) das kleinste Gnadenbild der Welt, und es entwickelte sich die zahlenmäßig größte Wallfahrt Nordwesteuropas.

Der von einem Geldrischen Soldaten aus Luxemburg erworbene Kupferstich der dort erst neuerdings verehrten "Trösterin der Betrübten" wirkt bis heute eine große Anziehungskraft aus. In seiner bescheidenen Gestalt und Entstehungsgeschichte scheint er mir wie ein himmlisches Augenzwinkern: "Schau nicht aus nach dem Großen, Überwältigenden, sieh hier her auf das Kleine, Unscheinbare: Ich bin doch da!" 

Der Verfasser dieses Blogs durfte als Priester sechs Jahre lang an diesem Gnadenort leben, beten, empfangen, wirken... 

Einige schmale Früchte dieser Zeit werden nach und nach hier veröffentlicht. Sie sollen dem Beten dienen, der inneren Annäherung an Kevelaer, und vielleicht kann der ein oder andere Pilgerleiter Anregungen daraus ziehen.

Ein älterer, treuer Meßdiener im täglichen Pilgeramt pflegte zwei Dinge zu sagen:

1. "Ohne die Mutter Gottes wäre Kevelaer nur eine Kreuzung zwischen Goch und Geldern."

2. "Ich geh zur Chefin. Die macht das schon."

In diesem Sinne allen Lesern ein herzliches Willkommen "in Kevelaer" und der Muttergottes ein vertrauensvoll-frohes "Ave spes nostra" - "Sei gegrüßt, unsere Hoffnung"!

Ulrich Terlinden

_____________________________

Bisher erschienen:

Kevelaerer Votivmesse:

Gregoriaans gezangen van de Kevelaarse votiefmis:
Advent en door het jaar 
- Quadragesima / Septuagesima 
Paastijd



Kevelaerer Stundengebet:

Kevelaarse getijdengebed:

Liturgia horarum Kevelaeriense: